Freestyle Slalom Battle
Beim Freestyle Slalom Battle Modus treten immer 3-4 Fahrer in einer Gruppe gegeneinander an. Diese fahren hintereinander in 2 bis 3 Runden. Die Punktrichter bewerten während dieser Runden die Tricks der jeweiligen Teilnehmer und erstellen am Ende des Battles ein Ranking. Die besten zwei Teilnehmer qualifizieren sich für die nächste Runde. Nach diesem Prinzip scheiden immer mehr Teilnehmer aus bis in einem Finale nur noch die letzten 4 Skater übrig sind und um die Plätze 1 – 4 fahren.
Im Ursprung kam der Sport aus Abwandlungen von verschiedenen Tricks und Fahrtechniken die bereits zur Zeit des Rollschuh Booms in den 70er Jahren des letzten Jahrhundert entwickelt worden. Bereits auf Rollschuhen wurde in einfachen Slalom-Parcours um die Hütchen gefahren.
Eine Entscheidende Entwicklung die letztenendlich zum Freestyle Slalom Sport der heutigen Zeit führte, war das gezielte Kombinieren von Tricks innerhalb der Hütchen. In den 90er Jahren kamen hier erste Impulse aus der Schweiz, kurze Zeit später auch aus Italien und Frankreich.
Mitte der 90er Jahre etablierten sich auch erste Wettkämpfe in diesen Ländern. Fahrer wie Sebastien Laffargue sorgten für eine stetige Weiterentwicklung der Tricks und Mögleichkeiten des Sports. Einen wahren Boom erlebte der Sport in asiatischen Ländern und in Rußland wo sich in den 90er Jahren bereits Massen in den Slalom-Parcour begaben.
In diesen Ländern konnte der Sport auch kommerziell deutlich besser vermarktet werden und so kamen Anfang dieses Jahrtausends die ersten Impulse für eigene Produktlinien zu grossen Teilen aus Asien.